Oktober - November 2025

Reisebericht Kenia: Ein Paradies für Safaris, Unterwasserabenteuer & Strandurlaub

Wenn Afrika ruft, beginnt eine Reise, die unter die Haut geht. Unser Reisechronist Maximilian nimmt Sie mit nach Kenia, in ein Land voller Kontraste, Emotionen und unvergesslicher Begegnungen. Zwischen puderzuckerweißem Sandstrand am Indischen Ozean, farbenfroher Unterwasserwelt und atemberaubenden Safari-Momenten im Tsavo-Ost-Nationalpark erlebt er Afrika so, wie es berührt: ursprünglich, majestätisch und voller Leben. Mit viel Gefühl, Neugier und einem Blick für Details erzählt Max von seinem ersten Afrika-Abenteuer. Einer Reise, die Fernweh weckt, zum Träumen einlädt und lange im Herzen bleibt. 

Chronist Maximilian auf einer Safari in Kenia
Mein Tipp

Einzigartige Wow-Momente zwischen Elefanten und Korallenriffen

Maximilian, Berge & Meer Chronist

Liebe Reisefreunde,

mein Name ist Max (meine Freunde nennen mich aber gerne auch mal Sehnsuchtsbummler) und ich bin jetzt das erste Mal Reisechronist für Berge und Meer. Ich liebe das Reisen, Fotografieren und das Schreiben. Im Winter 2025 war ich in Kenia und ich freue mich darauf, euch von diesem wunderschönen Land zu berichten! Also los geht’s! 

1. Tag

Anreise nach Kenia

Der Blick aus dem Fenster ist ein Blick in eine schier unendliche Dunkelheit. Es ist mitten in der Nacht. Ich blicke aus dem Fenster des Flugzeugs. Wir sind irgendwo über Afrika. Afrika! Die Wiege des Menschen und ein Name, der mehr ist als nur ein Kontinent. Allein der Name Afrika steht für uns in Europa für Fernweh und atemberaubende Natur. Mein Herz pocht vor Freude in der großen Dunkelheit. Einige Stunden später teilt ein hellleuchtender, feurig schimmernder Streifen die Dunkelheit. Eine warme Mischung aus Rot, Orange und Gelb besiegelt den Sonnenaufgang über den Wolken. Allein dieser Anblick ist majestätisch und zeigt, wie wundervoll dieser Urlaub werden wird.

Es ist kurz vor 6 Uhr, als wir landen. Mittlerweile ist es hell und die Dunkelheit ist verschwunden. In Deutschland sind wir bei einstelligen Temperaturen gestartet, jetzt bin ich in Mombasa, der zweitgrößten Stadt Kenias, und das Thermometer zeigt fast 30°C an. Es ist wie im Traum, so schön ist die warme Morgenluft. 

Eine gute Stunde später kommen wir mit dem Bus in unserem Hotel in Diani Beach an. Das Leopard Beach Hotel ist ein Traum. Ich war schon in vielen Ländern unterwegs, aber dieses Hotel gehört zu den schönsten, die ich bis jetzt erlebt habe. Eine Kombination aus Tradition und Moderne. So unfassbar ruhig und natürlich. Palmen verzieren den Wegesrand und vom Strand kommt die warme Luft des Indischen Ozeans an. Ich komme mit meinem Pulli mittlerweile ins Schwitzen, aber das ist egal. Wir geben unseren Koffer ab, bekommen noch eine wunderbare Einführung mit bester Organisation von unserem exzellenten Guide und dann eilen wir an den Strand. Der Strand ist ein Paradies. Weißer Sand und hellblaues Wasser. Die Tatsache, dass Sansibar nicht weit weg von uns liegt, merke ich sofort. Wir legen uns auf eine Liege und entspannen. Wir genießen den Duft des Salzwassers in unserer Nase und die sanften Brisen des Ozeans in unseren Haaren. 

Nach dem Mittagessen beziehen wir unser schönes Zimmer und machen uns auf den Weg zum Strand. Begleitet werden wir von zahlreichen Affen, die die Anlage verschönern. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Man läuft durch die Hotelanlage und Affen begleiten einen. Das ist Natur pur! Das ist das, was ich an Afrika so liebe. Es ist zwar das erste Mal, dass ich in Afrika bin (Marokko zählt nicht, sagt man mir hier), aber genauso habe ich es mir vorgestellt und es ist noch besser! Den Tag erholen wir uns am Strand und genießen Kenia. Es ist traumhaft!

2. - 4. Tag

Wattwanderung auf kenianisch

Der Morgen beginnt am paradiesischen weißen Strand von Diani Beach. Die See ist ruhig und in weiter Ferne. Ebbe und Flut verändern den Strand sehr. Während der Ebbe ist das Meer mehrere hundert Meter nach hinten gerückt. Perfekte Bedingungen dafür, am weißen Strand zu spazieren. Aber Achtung: Dutzende kleine Krabben huschen über den Strand. Angst haben muss man nicht vor ihnen. Sobald man sich ihnen nähert, flüchten sie in den Sand. Wir müssen mehr Achtung vor den Dutzenden Strandverkäufern haben. Die tummeln sich in Scharen und flüchten nicht sofort. Sie lassen sich zum Glück aber relativ leicht abschütteln. Etwas nervig ist es schon, aber wer kann es ihnen verdenken? Wir sind trotz der Schönheit der Natur in einem der ärmsten Länder der Welt. Für die Kenianer sind wir weißen Europäer alle reich. Manche Hotelgäste regen sich stundenlang darüber auf. Ich finde, ein bisschen Demut, Reflexion und Entspanntheit wären besser angebracht.

Aber nun zurück zum Traumstrand Kenias. Ich könnte stundenlang hier flanieren. Nach wenigen Schritten werden wir aber angesprochen. Man bietet uns eine Tour über das kenianische „Watt“ an. Natürlich ganz geschickt, Schritt für Schritt und ganz kurz, und dann stehen wir mitten im trockenen Meer. Und das ist fantastisch! Die zwei führen uns über eine Stunde durch die von der Ebbe freigelegte Fläche. Sie zeigen uns Seesterne, Seeigel, Seegurken, Wasserspinnen, bunte Fische und so viel mehr. Es ist ein Naturparadies. Ich sehe Arten, die ich vorher noch nie gesehen habe, und ich bin vollkommen begeistert. Die Nordsee-Wattwanderung mit ihren Wattwürmern muss sich da leider hinten anstellen. So schön die Natur auch ist, so sei auch eine Warnung vor der Mittagssonne ausgesprochen. Der UV-Index ist am Maximum angekommen und die Temperatur wieder bei 30 °C. Den Nachmittag verbringen wir am Strand im Schatten und genießen die Entspannung.

Den nächsten Tag verbringen wir am Strand und am Pool. Wir haben ja schließlich Urlaub und der Strand ist wirklich ein Paradies auf Erden. Das Hotel und der Ort eignen sich perfekt zur Entspannung. Die Zeit vergeht wie im Flug und vergeht doch ganz langsam. Eine Aktivität habe ich aber doch noch. Ich nehme mein großes Teleobjektiv und fotografiere mit meiner Kamera die ganzen süßen Affen, bunten Eidechsen, exotischen Blumen und majestätischen Vögel. Selbst im Hotel ist dieser Ort ein echtes Naturparadies. 

Den nächsten Tag verbringen wir wieder am Wasser. Aber dieses Mal nicht am Strand des Hotels, sondern am anderen Ende von Diani. Wir haben einen Ausflug zum African Pool gebucht. Während der Ebbe gibt es am leeren Meer zahlreiche natürliche Steinbecken, die wie ein Naturpool wirken. In den Becken tummeln sich bunte Fische und bunte Korallen. Der African Pool heißt so, da er aussieht wie Afrika. Auf dem Weg dorthin gibt es wieder eine „Wattwanderung“. Wir sehen wieder Krabben, Seeigel, Seegurken, Fische und so viel mehr! Unser Guide liebt die kleinen Meeresbewohner und das merken wir in jeder seiner Taten. Am „Pool“ angekommen ziehen wir uns unsere Schnorchelausrüstung an und stürzen uns hinein. Wir schnorcheln mit bunten Fischen, sehen Seegras und sogar einen feuerroten Seestern. In der Nähe des Pools ist noch eine kleine Höhle mitsamt Wasser, durch die wir schnorcheln können. Die Zeit vergeht wie im Flug, aber sie ist wunderschön. Wir sehen so viel, das lässt sich gar nicht in Worte fassen. Am Nachmittag fallen wir erschöpft in unsere Poolliegen.

5. und 6. Tag

Safari im Tsavo-Ost-Nationalpark

Vorfreude ist die schönste Freude. Heute ist es so weit. Heute geht es auf Safari. Unser Strandurlaub bekommt das Sahnehäubchen aufgesetzt. Wobei Sahnehaube sogar noch korrekter wäre. Abfahrt ist um 7:30 Uhr. Vor uns liegen 4 Stunden Fahrt. Die 4 Stunden ziehen sich. Zum einen ist da die große Vorfreude, zum anderen sind da die Straßenbedingungen, die besser sein könnten. Einen Stau auf der Autobahn versucht unser Fahrer Ali zu umfahren. Dafür geht es durch holprige und verstaubte Wege entlang der Autobahn. Ob das schneller ist? Nach 3,5 Stunden erreichen wir einen Rastplatz. Es ist anscheinend der Standardrastplatz kurz vor dem Tsavo-Ost-Nationalpark. Dicht an dicht stehen die Safari-Busse und Jeeps. Dutzende Souvenirverkäufer warten auf die Touristen. Ich habe aber nur Augen für die strahlend gelben Webervögel. Ich ärgere mich kurz, dass ich meine Kamera im Jeep gelassen habe, aber ich genieße dann einfach so die Schönheit dieser Vögel. Etwas später stehen wir vor dem Eingang des Parks. Unser Guide klappt das Dach auf und erledigt die Formalitäten. Der obligatorische Safari-Hut wird noch gekauft und dann geht es hinein in den Park. 

Es dauert keine 5 Minuten und da sehen wir den ersten Elefanten. Wow, einfach nur wow. Was für ein Gefühl, diese majestätischen Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Die Tsavo-Elefanten sind übrigens leicht rötlich. Das liegt an dem roten Sand, in dem sie gerne baden. Wir fahren weiter und halten nach kurzer Zeit an. Wir finden eine Gruppe von Elefanten, die dicht an dicht unter einem Baum stehen. Unter ihnen ist auch ein kleiner Elefant. Ganz sanftmütig wedeln die Giganten mit Ohren. Es ist ein faszinierender Anblick. Ich könnte diesem Naturschauspiel Stunden zusehen. Es gibt kein Wort in der deutschen Sprache – nein, in irgendeiner Sprache –, das das Glück beschreiben kann, das ich gerade in meinem Herzen fühle. Die Safari ist keine Viertelstunde alt und ich habe das vollkommene Paradies gefunden. Elefanten. In freier Wildbahn. Es ist zu schön, um wahr zu sein! Wir bestaunen die Gruppe noch für eine Weile und dann fahren wir weiter. Wir finden eine Wasserstelle. Mitsamt Antilopen, Nilpferd, Elefanten, Büffel und Zebras. So viele Tiere und alle in Freiheit. Was für ein tolles Gefühl! Ich könnte hier für immer bleiben. Immer wieder halten wir. Mal sind es Gazellen, mal Antilopen und mal Zebras, die wir bestaunen. Sträuße und andere tolle Vögel, gibt es auch noch. 100 Kilometer fahren wir durch den Park und ich komme vor lauter Staunen nicht hinterher. Ali hält bei jedem Tier, das wir entdecken. Wir sind zu viert im Wagen und können so intensiv diese Naturschönheit genießen.

Nach einigen Stunden erreichen wir unsere Lodge. Das Manyatta Camp ist ein Traum. Wir haben 2 Stunden zum Erholen, ehe es nochmal auf Safari geht. Jedes Zimmer ist ein einzelnes Zelthaus. Die Unterkünfte sind wunderschön. Wir spüren den Wind Afrikas im Bett. Es ist herrlich. Noch besser ist aber die Terrasse. 10 Meter entfernt beginnt der Park. Wir sitzen auf der Terrasse und sehen Antilopen und Elefanten. Und das Beste ist, jedes Häuschen hat einen eigenen kleinen Pool. Wir liegen im Pool und sehen 200 Meter entfernt Elefanten. Wie geil ist das denn? Der Tag ist einfach perfekt und ich kann mein Glück kaum fassen. Aber wir haben ja noch eine Safari! Wieder sehen wir Elefanten, Antilopen, Zebras und vieles mehr. Diesmal sehen wir aber auch einen Büffel von nächster Nähe, Warzenschweine (Hallo Pumba!) und Giraffen. Die Dämmerung setzt ein und wir fahren mit offenem Dach durch den Park. Ein unfassbar schönes Gefühl! Den Abschluss bildet eine Löwendame auf einem Felsen. So ein majestätisches Tier zum Abschied ist einfach nur perfekt. Und doch, es gibt ein Wort für dieses Glück. Genau genommen sind es sogar zwei: Hakuna Matata!

Am nächsten Morgen herrscht eine Mischung aus Freude und Ernüchterung. Freude auf die neue Safari, aber auch Ernüchterung darüber, dass wir jetzt wieder gehen müssen. Die Safari dauert wieder lange und wieder starre ich wie gebannt in die Weite des Nationalparks. Wieder sehen wir Dutzende Tiere und auch dieses Mal ziehen mich die Elefanten in ihren Bann. 

Das eigentliche Abenteuer ist heute aber die Rückfahrt zu unserem Hotel. Ali möchte die Staus umfahren und meidet daher weite Strecken der Autobahn. Wir fahren durch Dörfer, die noch nie zuvor einen Touristen gesehen haben. Die Kinder der Dörfer winken uns freudig und neugierig zu. Es ist wahrscheinlich das erste Mal in ihrem Leben, dass sie „Weiße“ sehen. Die Straßen sind alles andere als gut. Ein schlechter Feldweg in Deutschland ist eine Autobahn im Vergleich zu diesen staubigen Wegen. Es staubt, schaukelt, ruckelt und geht trotz Alis hoher Geschwindigkeit nur langsam voran. Wir rasen über eine verstaubte Schotterpiste und es passiert das, was unausweichlich war. Wir haben einen Platten. Mitten im Nirgendwo. Mittags in der fast Äquatorsonne. Zum Glück haben wir ein Ersatzrad dabei. Das hat allerdings kein Profil mehr und ist ein paar Zentimeter zu klein. Und so ist die restliche Fahrt eine kleine Zitterpartie. Am Ende erreichen wir aber sicher unser Hotel und haben eine Abenteuererfahrung mehr im Kasten.

7. und 8. Tag

Sonnenuntergang auf dem Fluss

Den Morgen von Tag 7 verbringen wir wieder mit Entspannung am Strand. Zwischendrin hat meine Freundin noch eine Massage im Hotel, während ich das Rauschen des Meeres genieße. Am Abend fahren wir mit dem Taxi zum nahegelegenen Kongo-Fluss. Dort haben wir eine Bootstour gebucht. Das Boot ist im Endeffekt ein großes Kanu. Dafür sind wir mit unserem Bootsmann nur zu dritt. Das hat auch was für sich. Wir fahren dem Fluss der Sonne entgegen und genießen die Mangroven und die zahlreichen Vögel. Meine Kamera glüht! Nach einer Weile beginnt das eigentliche Naturschauspiel. Die Sonne geht unter und wir erleben einen atemberaubenden Sonnenuntergang zu zweit im Boot, umgeben von Mangroven, tropischen Vögeln und dem Kongo-Fluss. Wie romantisch!

Den nächsten Tag verbringen wir standesgemäß an Pool und Strand. Wir haben ja Urlaub! 

9. - 12. Tag

Regenzeit

Es ist 5 Uhr, als der Wecker klingelt. Heute haben wir einen Ausflug nach Wasini gebucht. Beim Frühstück hege ich allerdings meine Zweifel, ob daraus was wird. Es regnet. Um genau zu sein: Es stürmt. Es regnet nicht oft in Kenia, aber wenn, dann richtig! Um 6 Uhr werden wir abgeholt. Wir schaffen es noch zum nächsten Hotel und dann kommt der Anruf, dass der Ausflug ausfällt und verschoben wird. Sicherheit geht vor. Den Rest des Tages verbringen wir im Zimmer und am Pool. Dann gönnen wir uns eben noch ein bisschen mehr Erholung.

Tag 10 und es regnet weiter. Und wieder gilt: Hotelzimmer, Hörbücher, Lesen und Entspannung. 

Tag 11 und es regnet weiter. Aber es wird weniger. Heute können wir schon wieder am Strand liegen, da es nicht mehr seitlich regnet. So liegen wir auf unserer überdachten Liege und genießen das Meer und die Vögel. Wofür habe ich denn sonst ein Teleobjektiv?

Tag 12 und die Sonne ist wieder da! Der Ausflug ist trotzdem erst morgen. Heute können wir dafür wieder schwimmen und die afrikanische Sonne genießen.

13. Tag

Mit Delfinen schnorcheln

Heute scheint die Sonne. Wir können nach Wasini! Nach einer Stunde Autofahrt erreichen wir den Hafen vor Wasini. Wir gehen an Deck und unser Abenteuer kann beginnen. Das Meer ist klar und schimmert traumhaft türkis. Das sagenumwobene Sansibar ist nicht weit entfernt und das bekannte türkisblaue Wasser ist auch schon vor Wasini. Wir fahren mit unserem Boot durch einen Meeresnationalpark und genießen das Funkeln der Sonne auf dem Wasser. Nach einer Stunde ist es dann so weit. Wir sehen Delfine! Wir hatten schon fast die Hoffnung aufgegeben, aber dann kommt eine Gruppe Delfine und schwimmt an uns vorbei. Ein majestätischer Anblick. Es ist unglaublich, welche Aura diese Tiere ausstrahlen können. Wir verfolgen gespannt die flinken Tiere. Nach einer Weile ist es dann aber für uns an der Zeit, einzutauchen. Einzutauchen in das klare Wasser des Indischen Ozeans. Wir schnorcheln. Wieder sehen wir bunte Fische und auch ein paar Korallen. Im Ozean ist aber alles größer und weitläufiger. Wir sehen viel mehr Fische als am African Pool. Und dann ist es so weit. Auf einmal schwimmen die Delfine neben uns. Wir schnorcheln neben Delfinen und beim Blick nach unten sehe ich ganz viele dieser majestätischen Wesen. Ein Jungtier ist sogar auch mit dabei. Es ist ein atemberaubendes Gefühl, zusammen mit Delfinen zu schwimmen. Das lässt sich wirklich nicht in Worte fassen. Danach schnorcheln wir weiter und ein Fisch ist bunter als der nächste. Kurz vor Ende dann aber mein persönliches Highlight. Wir entdecken eine Wasserschildkröte. Wir schnorcheln zusammen mit einer Schildkröte. Unglaublich, wie elegant diese Tiere durch das Wasser gleiten. Es ist surreal, wenn ich mir überlege, wie alt diese Tiere werden und was sie schon alles erlebt haben.

 Es folgt ein Mittagessen auf Wasini Island und eine kleine Führung durch das Dorf der Insel. Das Dorf ist wirklich nicht groß, aber sehr interessant, und trotzdem ist mein Kopf noch bei der Schildkröte und bei den Delfinen. Auf dem Heimweg besuchen wir noch eine alte Sklavenhöhle. Bei der Heimfahrt kann ich die weiten Felder und die bunten Vögel bestaunen. Alles in allem ein interessanter und lehrreicher Tag. Die Schildkröte ist mir aber bis heute im Kopf hängengeblieben.

14. und 15. Tag

Abschied und Rückflug nach Deutschland

Ein letzter Tag am Strand. Ein letztes Mal Sonne tanken. Ein letztes Mal Affen bestaunen. Ein letztes Mal Eidechsen hinterhersehen. Ein letztes Mal aus einer Kokosnuss trinken. Ein letztes Mal die Ruhe genießen. Am Morgen des 15. Tages ist es an der Zeit, Abschied zu nehmen. Einer meiner schönsten Urlaube geht zu Ende. Und eins steht fest: Afrika, ich komme wieder!

Fazit

Kenia ist ein wunderschönes Land für Naturliebhaber und für Menschen, die sehnsüchtig einen Urlaub erwarten und dringend benötigen. Eine perfekte Kombination aus Erholung und Abenteuer. Das Hotel war exzellent und ist jederzeit weiterzuempfehlen. Die Organisation seitens Berge & Meer war top. Gerne wieder! Und zum Abschluss bleibt mir nur eine Sache noch zu sagen: Hakuna Matata!

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Kenia Reise mit Berge & Meer